Bei einem Einfamilienhaus fällt meistens ein ziemlich grosser Anteil der Gesamtkosten auf das Grundstück. Ausserhalb der Agglomeration sind zwar Grundstücke mit einem Quadratmeterpreis von Fr. 700.- zu finden, wenn man sich aber eine Wohnlage in der Nähe einer Stadt wünscht, ist mit Preisen ab Fr. 1000.- pro m2 zu rechnen. Am Stadtrand oder an einer schönen Aussichtslage kann der Preis bis zu Fr. 2500.- pro m2 steigen. In der Stadt selbst ist es beinahe unmöglich, eine noch nicht bebaute Parzelle zu finden, ausser man entscheidet sich für den Abriss eines bestehenden Gebäudes.
Gemäss Kaufangeboten in Inseraten kostet auch das kleinste neu zu erstellende Einfamilienhaus mit niedrigem Komfort nicht unter Fr. 600'000.-. Allerdings ist bei diesen Angeboten sehr oft ein unrealistisch tiefer Preis für den Innenausbau eingesetzt. Dies führt dazu, dass Mehrkosten von mindestens Fr. 50'000.- bis 100'000.- entstehen können.
Die voraussichtlichen Baukosten lassen sich zuerst über den Preis pro Kubikmeter umbauten Raum (gemäss SIA-Berechnungsverfahren) abschätzen. Die Genauigkeit dieser Schätzung liegt bei etwa ±25%. Bei einem Einfamilienhaus kann von einem Kubikmeterpreis zwischen Fr. 600.- und 850.- ausgegangen werden. Während der Projektierungsphase wird die Kostenschätzung natürlich immer genauer, bis man vor Baubeginn einen detaillierten Kostenvoranschlag erstellt, der basierend auf einem genauen Baubeschrieb, aufgeteilt nach dem BKP-System (Baukostenplan), und ersten Handwerkerofferten eine Genauigkeit von ±10% erreicht.
dnt13